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Zum gegenwärtigen
Zeitpunkt ist, soviel wir wissen, die bauliche Struktur fertig
gestellt und die innere Ausstattung steht kurz vor ihrer Vollendung.
„Wir befinden uns gegenwärtig wirklich im letzten Teil eines langen
Weges, erklärte der Bürgermeister von Trient Franco Ianeselli, der
es uns endlich erlaubt, eine von den Bürgern gewünschte
Bestattungsform zu gewährleisten. Die Fertigstellung dieses
Krematoriums macht es auch möglich, dass Verstorbene nicht an einen
Ort außerhalb unserer Provinz überführt werden müssen.
Die Baulichkeiten des Krematoriums umfassen zwei Verbrennungsöfen,
zwei kleine Säle, den Wartesaal und den Abschiedssaal und zusätzlich
den Garten der Erinnerung mit dem Bereich für die Verstreuung der
Asche. Dies alles wurde dank der Finanzierung seitens der Provinz
möglich. Die Kosten belaufen sich auf fast vier Millionen Euro, mit
einem Vertragsrabatt von 10% (siehe Ausschreibung).
Im Hinblick auf den Abschluss der Bauarbeiten hat man im Rathaus
(Palazzo Thun) voriges Jahr beschlossen, neues Personal zur
Gestaltung des Trauerdienstes und zusätzliche Arbeiter für die
Inbetriebnahme des Krematoriums einzustellen.
Im Allgemeinen, so wurde uns vom Bürgermeister mitgeteilt, werden
die Bestattungsgebühren die Betriebskosten und die Kosten für das
Personal abdecken.
Die Bestätigung kommt vom Gemeinderat, der in der letzten Sitzung
die Tarife für die im Trentino ansässigen Bürger und für die
eventuellen Anwärter von außerhalb der Provinz Trient festgelegt hat,
während auf der Amtstafel der Stadtgemeinde die Ausschreibung
veröffentlicht wurde, mit der man eine externe Stelle sucht, die die
Kompetenz hat, die Umweltbelastung fortlaufend zu überwachen. Das
ist die Voraussetzung für das Funktionieren einer Struktur, die bei
voller Auslastung bis zu zwölf Einäscherungen am Tag, also sechs für
jeden der beiden Verbrennungsöfen, vornehmen kann. |