Trauerverarbeitung: ein notwendiger Weg

von Anna Ferretti

 

Seit mehreren Jahren arbeite ich bei Socrem und das Thema “Tod” ist mir sehr vertraut geworden, sei es aus persönlicher Erfahrung, sei es aus Arbeitsgründen.

Ich habe feststellen können, dass die Menschen, die einen Verlust erleiden, sehr oft mit ihrem Schmerz allein gelassen werden. In unserer modernen Gesellschaft und besonders in den Städten, existiert nicht mehr das soziale Netz von Verwandten und Freunden, welches die früheren ländlichen Gemeinschaften auszeichnete. Auch die Bestattungsriten werden oft als Förmlichkeit und soziale Pflichten, ohne eine innere Beteiligung erlebt (es sei denn sie zeigen sich als mondänes, öffentliches Ereignis).

Den Schmerz zu ignorieren, oder ihn als Pflicht dem Verstorbenen gegenüber zu betrachten, schafft den Anfang von vielen Problemen. Die Notwendigkeit der Trauerverarbeitung erweist sich demzufolge als unerlässlich.

Wichtig erscheint es, die Menschen in einem so heiklen Moment zu begleiten, besonders jene, die um Hilfe fragen, denn es handelt sich hier um einen der schwierigsten Prozesse überhaupt, der aber durchgestanden sein will, um den inneren Frieden und eine gute Lebensqualität wieder zu erlangen.

Unser Kongress wird dieses unter vielen Gesichtspunkten schwierige Thema behandeln und auch die neuen Dienstleistungen vorstellen, die von der Socrem ihren Mitgliedern angeboten werden, wie z.B. die Beratungen und verschiedene Möglichkeiten psychologischer Unterstützung und gezielter Therapien.

 

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