Ein gutes Buch

stärkt unsere

 Seele

von Emma Zucal,
Vizepresidentin Socrem Bozen

Der Tod, die Trennung und der Abschied von lieben Menschen, aber auch von Freunden und Bekannten kann in jedem von uns verschiedenartige Reaktionen und Emotionen auslösen, die manchmal widersprüchlich sind, und der davon Betroffene, mag nicht immer in der Lage sie selbstständig zu bewältigen und zu verarbeiten.

Eine Hilfe für den Verbliebenen kann, außer von dem tröstenden Beistand von Verwandten und Freunden, von einer therapeutischen Unterstützung kommen, sowie von einer erbaulichen Lektüre, die wie ein Meister uns führen und erleuchten und unsere Aufmerksamkeit auf Aspekte und Nuancen der Beziehungen und Verbindungen zwischen uns und dem Verstorbenen und zwischen uns und der Welt lenken kann.

Was am Anfang unerträglich tragisch erscheint, ist nicht immer so und mit der rechten Bemühung und dem guten Willen kann man auch einen Lichtblick sehen, ein Licht, das uns tröstet und auf dem oft mühsamen und schwierigen Weg begleitet, um ein großes Rätsel wie es der Tod darstellt, erfassen zu können. Die Lektüre eines guten Buches kann also den Prozess der Traueraufarbeitung unterstützen und diese Bibliographie, obwohl unvollständig, bietet Ihnen ein paar Möglichkeiten, um diesen Weg allein oder zusammen mit anderen Betroffenen zu gehen. Einige dieser Bücher sind sehr fachgerecht, andere behandeln das Thema im Allgemeinen und wenden sich an Erwachsene ebenso wie an Jugendliche und an Kinder. Letztere können, die an sie gerichteten Bücher auch alleine lesen, aber sicherlich kann die Präsenz und Vermittlung eines reifen Erwachsenen sehr hilfreich sein, um sie bei der Bewusstwerdung und Verarbeitung des erlebten Trauerfalles zu unterstützen.

 

Ich wünsche Ihnen eine erbauliche und die Seele stärkende Lektüre!

Bibliografie von Christine Matha

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