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GRUßWORTE DER SOZIALGENOSSENSCHAFT EOS
Grußworte der
Sozialgenossenschaft |
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Die Bedeutung der Feuerbestattung nimmt stetig zu. Anfangs als provokante Gegenbewegung sozialistischer Kreise zur streng katholischen Bürgerschaft, stehen heute dabei ganz sachliche Gründe im Vordergrund. Einerseits ist eine Feuerbestattung meist günstiger als eine Erdbestattung (weil der Grabaushub und aufwendiger Friedhofsarbeiten wegfallen), andererseits wird diese Bestattungsart als hygienischer empfunden und benötigt weniger Friedhofsfläche. Beide Gedanken spielen eine große Rolle: Dass „ich nicht von Würmern zerfressen werden will", hört man immer wieder bei den Leuten und ebenso, dass gerade im alpinen Gelände die Flächen knapp und dementsprechend die Friedhöfe nicht beliebig erweiterbar sind, ist allgemein bekannt. Bei der Einäscherung handelt es sich ja um einen uralten Brauch, der in der Vergangenheit in verschiedenen Teilen der Welt von mehreren Völkern praktiziert wurde, so beispielsweise in Asien, in Amerika und in unserem eigenen Kontinent von den keltischen, skandinavischen und slawischen Völkern. Grundsätzlich ist es wichtig darauf zu verweisen, dass Vorsorge im Hinblick auf die Vorbereitungen für das eigene Ableben von großer Aktualität ist. Vielen Menschen fällt es schwer, sich mit Fragestellungen rund um die Krankheit und den Tod zu beschäftigen. Dennoch erkennen immer mehr Menschen, die Notwendigkeit sich frühzeitig um die letzten Dinge, und zwar solange sie noch im Besitze des eigenen Willens sind, zu kümmern. Mit der nun gemeinsam angestrebten Zusammenarbeit zwischen der Vereinigung „Socrem" und der Genossenschaft „ Eos", gilt es den bereits erfolgreich eingeschlagenen Weg der „Socrem", die in Südtirol seit vielen Jahren aktiv ist, fortzusetzen. Auf dem Gebiet der Trauerbegleitung sollte hierbei ein zusätzliches Angebot im Netzwerk entstehen, das Menschen in einer schwierigen Lebenslage, hauptsächlich bei der Bewältigung eines Todesfalles bzw. einer Krisensituation rund um das Lebensende, mittels Einbindung verschiedener Fachleuten aus unterschiedlichen Berufsbildern unterstützt. |
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Neben der klassischen psychologischen Hilfestellung sollten demnach zukünftig spezifische Leistungen aus den Bereichen Bewegungsthera-pie/Kunsttherapie/Musiktherapie den Interessierten näher gebracht werden. In einer zu diesem Zwecke von „Socrem" und „Eos" entwickelten Sensibilisierungskampagne wird somit die bisherige Leistungspalette der Südtiroler Vereinigung für die Feuerbestattung erweitert. Ulrich Seitz Präsident
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