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Die Verarbeitung des Verlustes |
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Sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden und den Verlust zu verarbeiten, ist eine der schmerzlichsten Situationen, mit denen wir im Leben konfrontiert werden. Trauer schmerzt, nicht nur psychisch, sondern auch physisch, so dass Trauernde unter Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Magenschmerzen oder Brechreiz leiden können. Bei Trauernden stellen sich Veränderungen im Appetit- und Schlafverhalten ein. Sie können möglicherweise überhaupt nicht mehr schlafen oder stellen umgekehrt fest, dass sie nur noch schlafen möchten. Ebenso kann es sein, dass sie jeden Appetit verloren haben oder auch mehr als gewöhnlich essen. Meistens bricht eine große Flut von Gefühlen auf die Betroffenen herein: Verzweiflung, Schmerz, Angst, Überforderung und Einsamkeit, aber auch widersprüchliche Gefühle wie Zorn und Wut, Schuldgefühle, Gleichgültigkeit, Dankbarkeit und Erleichterung, die sie bisher nie oder nie in dieser Stärke erlebt haben. Es gibt auch Umstände, die den Trauerprozess besonders schwierig gestalten, zum Beispiel wenn:
Wenn Sie glauben, es nicht allein zu schaffen, in den Alltag zurückzufinden oder, wenn Sie mitbekommen, dass ein Familienmitglied oder ein/e Angehörige/r nicht mehr allein mit der Trauer zurechtkommt, können Sie sich an den Psychologischen Dienst des Gesundheitsbezirks Bozen wenden. Auf Grund einer Vereinbarung des Friedhofs- und Bestattungsamtes besteht die Möglichkeit, mit den Psychologen Dr. Sabine Abram und Dr. Ludwig Santifaller, kurzfristig unentgeltlich ein unterstützendes Gespräch zu vereinbaren. Die beiden Psychologen sind unter der Telefonnummer 0471/270115 in der Galileo-Galilei-Straße 2/E in Bozen erreichbar. |